Verlagsgeschichte

"Schon wieder ein neuer Verlag!" Dieser Ausruf erscheint verständlich, wenn man die ungeheure Namensflut berücksichtigt, die auf den geneigten Leser einstürmt, wenn er eine Buchhandlung betritt. Nur wenige wissen, daß es zwar viele Namen gibt, Eigentümer aber sind nur noch ganz wenige Konzerne, die gerade im letzten Dezennium mit prall gefüllten Kriegskassen diese vielen traditionsreichen Namen ihrem eigenen Beritt einzuverleiben wussten. Und dieser Trend hält an – Globalisierung aller Orten!

Der Verlagsname ABW ist aus einem Akronym gebildet und steht für Axel Bedürftig Wissenschaft. Hier steht der Name des Verlegers für das Programm: ein viertel Jahrhundert Erfahrung als zuerst angestellter Verleger in Diensten großer Wissenschaftsverlage, dann als geschäftsführender Gesellschafter eines global agierenden Verlagsunternehmens und nun schließlich Namensgeber für das eigene Unternehmen.

Die Krux der Großen erkennend war es nicht schwer die Nische zu finden und entsprechend zu besetzen: bei ABW kennt jeder jeden, der Weg vom Autor zum Verleger ist eine Gerade, deren Verlängerung – Verlagsprofis aus dem Umfeld des Verlegers – für eine punktgenaue Landung der Publikationen sorgt. Unterstützt wird dieser Steilpass vom Autor zum Leser von einer Schar ausgewiesener Profis, die als freie Mitarbeiter den Verleger und seine Mitarbeiter seit Jahren begleiten.

Es ist kein Wunder, daß das größte Fachwerk der Humanmedizin, Harrisons Innere Medizin, in einem der kleinsten Unternehmen gelandet ist: auch hier war es die direkte Beziehung von Verleger zu Lizenzgeber, die das möglich gemacht hat. Und das ist das Programm: nicht Masse sondern Qualität, nicht die große Zahl, sondern die bekannte Größe haben diesen Paukenschlag ermöglicht.

Aus dem Stand über vierhundert Übersetzer, Autoren und Herausgeber zu gewinnen ist nur so möglich. Daraus filtert sich jetzt das Folgeprogramm, das wiederum einem Vertrauen entspringt, das zwischen Autor und Verlag ganz großen Seltenheitswert bekommen hat. Das größte Fachgebiet der Humanmedizin, die Innere Medizin, wurde so schnell zum wichtigsten Programmbestandteil von ABW.

Renommierte Meinungsbildner haben ihre Fachwerke wieder unserem Verlag anvertraut. Nur so ist es erklärbar, daß sich in unserem Titelbestand Bücher finden, die mit vierter oder sogar fünfter Auflage für einen so jungen Verlag eher nicht denkbar wären. Die enge Kooperation mit großen internationalen Fachgesellschaften trägt Früchte. In der Dermatologie ist dieses bei uns sichtbar. Mit der American Medical Association bestehen enge Kontakte. Das gleiche gilt für die American Heart Association.

Das junge Unternehmen ist inzwischen ein Familienunternehmen geworden. Der Sohn des Verlegers ist stellvertretender Geschäftsführer und mit Prokura ausgestattet. Auch hier wird eine Nische ausgefüllt, die die multinationalen Konzerne geschlagen haben.

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